6. November 2017

Meine Testleseerfahrungen

Hallo und schön, dass du zurück auf meinen Blog gefunden hast!🍁

Ich habe diesen Monat die Möglichkeit dazu bekommen, Testleserin zu sein, und zwar zu dem Buch "Die Herrscher der Aristeia". Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie von Stephanie Drechsler. Und ich wollte einfach mal meine ganzen Erfahrungen mit euch teilen, weil ich vorher auch noch nie mit dem Testlesen in Berührung gekommen bin.😅

Erst einmal stellt sich natürlich die Frage, wie ich überhaupt dazu gekommen bin. Das lief so ab, dass mich die Autorin einfach per Direktnachricht auf Instagram angeschrieben hat und gefragt hat, ob ich denn Lust hätte. Dazu muss man natürlich wissen, dass ich den ersten Teil der Trilogie bei ihr persönlich bereits mal als Rezensionsexemplar angefragt habe, weshalb wir uns schon "kannten" - wenn von kennen die Rede sein kann.
Jedenfalls habe ich zugestimmt, sie hat mir die erste Auflage als eBook per Mail zugesendet und dann konnte ich bereits mit dem Testlesen loslegen.
Ich habe eigentlich keine Ahnung, ob das prinzipiell genauso abläuft, aber bei mir war es so, dass ich laut der Autorin "nur" auf Rechtschreibung und Grammatik achten, diese verbessern und die Verbesserungen ihr am Ende zusenden sollte. Also quasi wie ein Lektor nur für Rechtschreibung. Meine Korrekturen sind dann übrigens dafür, dass die zweite Auflage hoffentlich (fast) fehlerfrei ist.

Von dem ersten Teil der Trilogie, welcher mir damals nur mäßig gefallen hatte, wusste ich ja, dass sich viele Fehler im Text versteckt hatten. So war es auch diesmal. Beim Lesen habe ich schnell gemerkt, dass ich viel länger für beispielsweise 30 Seiten gebraucht habe als sonst. Generell finde ich, dass sich der Schreibstil der Autorin nur sehr stockend lesen lässt, aber wenn man dabei dann zusätzlich auf Fehler achten muss, schleicht man wie eine Schnecke über jedes Wort. Ich kam mir auf alle Fälle ziemlich lahm vor.

Wahrscheinlich kommt jetzt die Frage auf, wie ich mir die Korrekturen denn aufgeschrieben habe. Es gibt bestimmt praktischere Methoden, aber ich habe einfach alles in die Notizenapp meines Handys gepackt. Aufgeschrieben habe ich immer die kopierte Version mit dem Fehler und dahinter die korrigierte Version in Klammern. Hier mal ein Beispiel:


So habe ich tatsächlich mehr als 7 Seiten voller Anweisungen/Korrekturen vollgeschrieben. Krass, oder?! Zu meiner Verteidigung - es waren aber auch in jedem Kapitel geschätzte zehn Fehler..., also eine relativ hohe Fehlerquote.

Mein Fazit: Testlesen dauert sehr viel länger, als man es sich immer vorstellt. Darüber hinaus ist es weitaus zermürbender als gedacht, da der Testleser auf jede Kleinigkeit achten muss, bei manchen Sachen vielleicht sogar nachschauen muss, ob es nicht zwei Schreibvarianten gibt etc. Wenn man sowieso fest vorhatte, das Buch zu lesen (wie es bei mir z.B. bei jedem Kerstin-Gier-Roman wäre!!!), dann ist das Testlesen natürlich eine ideale Möglichkeit, den Roman kostenlos zur Verfügung gestellt zu bekommen und sogar mit dem Autor in Verbindung zu stehen und diesem seine eigene Meinung mitteilen zu können. Aber auch so habe ich mich natürlich über die Ehre gefreut, "Die Herrscher der Aristeia" testlesen zu dürfen, obwohl ich eigentlich nicht vorhatte, die Reihe noch fortzusetzen. Macht euch aber am besten gleich zu Anfang klar, dass Testlesen sehr viel mehr Arbeit ist als nur reines Lesevergnügen.☺

Weise Worte am Montag! Ich hoffe, dieser Blogpost konnte euch irgendwie weiterhelfen, falls ihr genauso wie ich mal in die Lage geratet, testlesen zu dürfen. Und falls ihr schon testgelesen habt, würde mich wahnsinnig interessieren, wie eure Erfahrungen so waren! Genauso? Besser oder schlechter? Lasst es mich unbedingt wissen.👋
Eure Claudia💗

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen