31. Januar 2018

Lesemonat Januar 2018

Ihr Lieben!
Meistens fällt es mir sehr schwer, diesen Blogpost wirklich pünktlich zu verfassen und ihn dann posten zu können, ohne dass es nach der Hälfte des nächsten Monats zu peinlich wird: Mein Lesemonat.
Diesen Januar habe ich mir aber fest vorgenommen, euch mal wieder zu zeigen, was lesetechnisch bei mir so abging...
Ich jedenfalls bin sehr, sehr zufrieden mit diesem ersten Lesemonat 2018.

Insgesamt habe ich letzten Monat 12 Bücher gelesen. Damit komme ich auf 4.706 Seiten, was circa 152 Seiten täglich sind. Ein ziemlich guter Monat! Durchschnittsbewertung meiner gelesenen Bücher liegt bei 4,42 Sternen - irgendwie habe ich im Januar bereits total viele wundervolle Bücher für mich entdeckt.

Gehen wir diesmal in chronologischer Reihenfolge vor.

1) Saphirblau von Kerstin Gier
Ich habe das Jahr bereits mit einem meiner All-time-Favoriten gestartet: Die Edelsteintrilogie! Natürlich habe ich auch diesmal fünf Sterne an das Buch vergeben. Wisst ihr was? Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich dieses Buch rereadet habe, das soll was heißen! Wie immer haben mich Kerstin Giers Schreibstil und Humor gepackt und ich konnte mich sehr gut in die spannungsvolle Geschichte von Gwen hineinversetzen.



Hier ← könnt ihr meine Rezension zu Saphirblau finden, falls euch genaueres zu meinem Fangirling interessiert.

2) Subway Sound von Katrin Bongard
Direkt danach habe ich mich an diesen Einzelband einer meiner liebsten deutschen Autorinnen gesetzt: Subway Sound handelt von einem Mädchen, dass sich in einen obdachlosen Jugendlichen verliebt und aufgrund einer Wette einen Tag auf der Straße verbringt. Vielen Dank an den redbug books Verlag, dass ich diesen Roman im wundervollen Adventskalender gewinnen konnte! (*Werbung, da ich kein Geld für das Buch ausgegeben habe).
Obwohl ich mich riesig über dieses Buch gefreut habe, muss ich ehrlich zugeben, dass es das erste Buch von Katrin Bongard ist, dass ich mit "nur" drei Sternen bewertet habe - für mich war "Subway Sound" einfach etwas zu oberflächlich, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Protagonistin im Vergleich zu mir noch sehr jung ist.

3) Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni



Anschließend habe ich mich an diesen ersten Teil der Firsts-Reihe von Bianca Iosivoni gesetzt. Weil soooo viele davon geschwärmt haben, musste ich es mir nach langem Überlegen zu Weihnachten wünschen. Resultat: Es war eine gute Entscheidung, denn "Der letzte erste Blick" hat mich nachhaltig durch die emotionale Liebesgeschichte berührt. Mal sehen, wann ich Band 2 dann in meine private Bibliothek aufnehmen kann...
Und → hier ← findet ihr meine Rezension (vorab so viel: Ich habe fünf Sterne vergeben!).

4) Trust again von Mona Kasten
Dazu muss ich glaube ich nicht mehr viel sagen: Einmal eine große Liebe, immer eine große Liebe. Ich liebe die Again-Reihe und daher auch diesen zweiten Band. Im Januar habe ich den Roman dann bereits zum   v e r d a m m t e n   dritten Mal verschlungen und an meiner 5-Sterne-Meinung hat sich nicht viel geändert!

5) Das Paket von Sebastian Fitzek
Jajaaa, wer meine Lesevorlieben schon etwas länger verfolgt, hat sich eventuell darüber gewundert, dass ich nie Krimis oder Thriller lese. Das lag bis jetzt daran, dass ich ein riesengroßer Schisser bin und schon bei der kleinsten Gruseleinheit einen Herzinfarkt erleide. Als "Neujahrsvorsatz" habe ich mir dann aber vorgenommen, mich auch mal an andere Genres zu trauen. So bin ich bei "Das Paket", einem Psychothriller gelandet.
Was soll ich sagen? Nachdem ich mich jahrelang erfolgreich aus Angst gegen ihn gewehrt habe, bin nun auch ich ein Fan von Sebastian Fitzek. Als nächstes möchte ich Achtnacht von ihm lesen!
Falls ihr es euch nicht gedacht habt: Auch bei diesem Buch musste ich fünf Sterne vergeben, weil es so gut war!!

6) Feel again von Mona Kasten
Ich weiß, ich weiß, ich wiederhole mich. Auch dieser dritte Teil der Again-Reihe ist eine große Liebe, eigentlich sogar die größte: fünf Sterne und ich freue mich schon auf das nächste Rereaden!

7) Kleine große Schritte von Jodi Picoult
Als nächstes habe ich mich diesen Monat an dieses Rezensionsexemplar gesetzt (*Werbung). An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank an das Bloggerportal sowie den C. Bertelsmann-Verlag für das zur Verfügung gestellte Buch!

Im Nachhinein bin ich so unendlich froh, mich auch an diese - für mich - neue Autorin herangetraut zu haben. "Kleine große Schritte" hat sich mir als unglaublich wichtiges, lehrendes und berührendes Buch rund um moralische Dilemma und (Alltags-)Rassismus offenbart. Auch wenn gerade mal der Januar vorbei ist, kann ich jetzt schon mit fast 100%-er Sicherheit sagen, dass dieser Roman zu meinen Jahreshighlights gehören wird. Es wird langsam verrückt, aber "Kleine große Schritte" von Jodi Picoult hat AUCH fünf Sterne von mir bekommen!
Lest euch doch bitte → hier ← meine Rezension zum Buch durch, damit ich es euch näher bringen kann.

8) Finding sky von Joss Stirling 
Dieses Buch habe ich mir auch zum Geburtstag gewünscht, weil Tami von readingteabag auf Youtube es in einem ihrer Videos erwähnt hat. Letztendlich habe ich es dann auch bekommen und natürlich diesen Monat auch schon gelesen - wir wollen ja nicht, dass mein SUB noch größer wird!
Sagen wir mal so viel: Ich fand es gut, aber nicht so gut, wie ich nach Tamis Erwähnung gedacht hätte. Daher habe ich vier Sterne vergeben. Kurzum geht es in dem Reihenauftakt um Sky, die auf einen Jungen tritt, dessen Gedanken sie hören kann und der behauptet, quasi ihr Seelenverwandter zu sein. 

9) Calendar girl Begehrt von Audrey Carlan 
Jajaaaaa, ihr fragt euch sicherlich, warum ich dieses Buch gelesen habe, wo ich doch letztes Jahr mich über die ersten zwei Bände dieser Reihe beschwert habe. Fun fact: Meine eine Freundin hat diese Bücher auch gelesen und sie hat sich den Spaß erlaubt, mir den dritten Teil der Reihe zum Geburtstag zu schenken, damit wir uns gemeinsam darüber auslassen können (wie ihr merkt, ich bin nicht so ein großer Fan der Reihe, aber no offense). Tja, dann habe ich es natürlich gelesen und schlussendlich zwei Sterne vergeben, immerhin! Gefällt euch die Reihe oder eher nicht? Ich bin gespannt, da gehen die Meinungen ja sehr weit auseinander...

10) Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel 

Danach habe ich dieses Buch gelesen, wo sich manche sicherlich auch fragen werden: Ist das Buch nicht für zehnjährige? Ja, sicherlich, ich bin aber trotzdem der Meinung, dass man diesen ersten Teil einer zuckersüßen Reihe in jedem Alter lesen darf und kann. Es handelt von dem "tiefbegabten" Rico, wie er sich selbst bezeichnet, und seinem Leben. Meiner Meinung nach ist dieses Buch super witzig, humorvoll und gleichzeitig irgendwie lehrreich gewesen, weshalb ich trotz meiner 18 Jahre stolz bin, es diesen Monat gelesen zu haben. Aus diesem Grunde sind es bei der Bewertung natürlich auch fünf Sterne geworden!

11) Verliere mich. Nicht. von Laura Kneidl 

Hierbei handelt es sich wieder um ein Rezensionsexemplar (*Werbung), über das ich mich unglaublich gefreut habe. Natürlich musste ich es auch gleich durchsuchten, denn "Berühre mich. Nicht." gehörte 2017 schon zu meinen Jahreshighlights. Gott sei Dank hat Laura Kneidl es meiner Meinung nach mit diesem zweiten Teil der Dilogie geschafft, die Liebesgeschichte von Sage und Luca genauso atemberaubend weiterzuspinnen wie erwartet.
Hier ← findet ihr meine Rezension zu "Verliere mich. Nicht.", falls euch genaueres interessiert. Gesagt sei so viel: Auch hier habe ich mich gezwungen gesehen, schon wieder mit fünf Sternen zu bewerten - so viele gute Bücher diesen Monat!

12) To all the boys I've loved before von Jenny Han 

Als Monatsabschluss habe ich dann noch diesen Reihenauftakt durchgesuchtet (innerhalb von eineinhalb Tagen). Eine Zeit lang wurden die Bücher ja sehr gehypt, jedenfalls hatte ich das Gefühl. Das war auch der Grund, warum ich es mir zum Geburtstag gewünscht habe. Inhaltlich geht es um Lara Jean, die Briefe an alle Jungs, in die sie verliebt war, geschrieben, aber nie abgeschickt hat. Auf mysteriöse Weise wurden diese allerdings nun an alle dieser Jungs verschickt, wodurch sich ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt.
Ich hatte sehr viel Spaß mit diesem Buch, besonders weil es bei mir in genau so einer (Gefühls-)Katastrophe enden würde, wenn mir das alles passieren würde. Mit der Protagonistin konnte ich dementsprechend sehr mitfühlen. Für dieses Buch habe ich vier Sterne vergeben, also endet dieser Monat lesetechnisch noch sehr schön. 


So war ich diesem Monat fast nur aufzufinden: lesend!
Alles in allem habe ich in diesem Blogpost eveeeentuell etwas viel geschrieben, aber ich konnte mich irgendwie nicht kürzer fassen.

Wer hat denn bis hierhin alles gelesen? Schreibt's mir!

Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Abend,
eure Claudia

30. Januar 2018

Verliere mich. Nicht. - Laura Kneidl


Preis: 12,90
Seitenanzahl: 480
Erscheinungsdatum: 26.01.2018
Verlag: LYX-Verlag
Reihe: Luca und Sage

Beschreibung:


Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Meine Meinung:



Zunächst muss ich sagen, dass ich vor Lesebeginn nicht genau wusste, was mich nach dem Ende des ersten Teils hier erwartet. Ehrlicherweise konnte ich mir nicht vorstellen, dass „Verliere mich. Nicht.“ genau so gut werden könnte wie bereits „Berühre mich. Nicht.“ Um meine Meinung zu dieser Fortsetzung schon einmal vorwegzunehmen: Meine Erwartungen wurden übertroffen und dieser zweite Band ist aus meiner Sicht mindestens genauso gelungen.

Alles in allem könnte ich alles, was ich in meiner Rezension zu „Berühre mich. Nicht.“ geschrieben habe, hier eins zu eins wiedergeben. Noch immer bin ich der Meinung, dass Laura Kneidl es geschafft hat, das Rad der New-Adult-Geschichten neu zu erfinden, ohne es wirklich neu zu erfinden, d.h. die Geschichte folgt noch immer im Grundansatz dem typischen Schema einer Liebesgeschichte, welche jedoch abgesehen davon nicht dem Standard entspricht, sondern sehr darüber hinaus geht.

Sage, die Protagonistin, ist mir auch in diesem Roman sehr sympathisch geblieben, da ich mich in jeder Lebenssituation zu hundert Prozent in sie hineinfühlen konnte. Viele Charaktereigenschaften, die sie besitzt, wie zum Beispiel ihren Mut, das Durchhaltevermögen und der Biss habe ich erneut bewundert. Dadurch fiel es mir beim Lesen sehr leicht, ihren Gedanken, Gefühlen und Handlungen zu folgen. Im Gegensatz zu Band 1 ist mir an dieser Stelle allerdings aufgefallen, dass sich kleine Wiederholungen einschleichen – z.B. betont sie immer wieder, dass sie Luca einerseits liebt, aber andererseits nie mit ihm zusammensein kann. Diese ständigen Wiedersprüche in ihren Gedanken, die sehr oft aufgegriffen und wiederholt werden, haben dafür gesorgt, dass ich manchmal bereits von ihrer Wiedersprüchlichkeit genervt war, obwohl diese in ihrer Situation natürlich weiterhin nachvollziehbar war. Da das gesamte Buch aber ausschließlich davon handelt, ob sie sich wieder auf Luca einlassen kann, hätte ich mir eine noch größere Komplexität gewünscht, anstelle der sich immer wieder im Kreis drehenden Gedanken. Hierbei handelt es sich aber auch um einen winzigen Kritikpunkt meinerseits, denn insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, in welche thematische Richtung das Buch sich bewegt hat und dass Sage sich weiterhin intensiv mit ihrer Angst auseinandersetzt.

Ein weiterer Grund, weshalb mir „Verliere mich. Nicht.“ so zugesagt hat, ist Luca als männlicher Charakter in dieser Geschichte. Wie ich bereits in meiner Rezension zu Teil 1 erwähnt habe, entspricht dieser dem Klischee eines Bad Boys zum Glück überhaupt nicht. Viele Eigenschaften wie seine Liebe zu Büchern oder aber seine fürsorgliche Seite machen ihn zu einem echten Bookboyfriend mit Charme. Zusammen mit Sage entstehen insgesamt emotionsgeladene, mitreißende Dialoge und Momente, die dem Leser das Herz aufgehen lassen.

In Bezug auf Laura Kneidls Schreibstil lässt sich lediglich anmerken, dass dieser es dem Leser sehr leicht macht, den Gedankengängen und Gefühlen von Sage zu folgen. Die Wortwahl passt meiner Meinung nach perfekt Sage als verkörperte Figur, da sie weder zu hochgestochen, noch zu kindlich erscheint. Das starke Suchtpotenzial, welches ich beim Lesen von „Verliere mich. Nicht.“ beobachten konnte, ist mitunter auf den flüssigen, stimmigen Schreibstil zurückzuführen.
Im Vergleich zu „Berühre mich. Nicht.“ kann ich das Ende hier nur loben. Als Ende einer Dilogie ist dieses in sich abgerundet, lässt keine Fragen mehr offen und könnte daher besser nicht sein.

Zusammengefasst merkt man an meiner Rezension sehr deutlich, dass sich meiner Meinung nach nicht viele Kritikpunkte aufzeigen lassen. Bei „Verliere mich. Nicht.“ handelt es sich schlussendlich um eine emotionale, tiefgründige Liebesgeschichte, die – wie das Zitat von Mona Kasten so schön lautet - das Herz des Lesers zuerst bricht und zum Bluten bringt, um es danach Stück für Stück wieder zusammensetzen zu können.

5 von 5 Sternen


★★★★

Und  hier ← bekommt ihr es.


Hier ← geht es zum Buch auf der Verlagsseite.
 
Vielen Dank an die Bastei Lübbe AG bzw. den LYX-Verlag für dieses Rezensionsexemplar! ♥ 
Somit zählt diese Buchbesprechung offiziell als Werbung. Ich betone aber, dass niemand meine Meinung erkauft.
Yippie, die zwei schlimmsten Tage der Woche sind geschafft. Morgen und übermorgen gehen noch und wer von euch hat Freitag auch keine Schule? Und habt ihr "Verliere mich. Nicht." schon gelesen?
XOXO, Claudia

21. Januar 2018

Kleine große Schritte - Jodi Picoult

Preis: 20
Seitenanzahl: 592
Erscheinungsdatum: 02. Oktober 2017
Verlag: C. Bertelsmann
Originaltitel: Small Great Things

Beschreibung:


Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist…

Meine Meinung:



Als erstes habe ich diesen Roman als Empfehlung bei einer anderen Bloggerin, thatweirdbookgirl, gesehen und wurde sofort von diesem für mich eher ungewöhnlichen Buch angezogen. Daher war meine Freude über die Bestätigung dieses Rezensionsexemplars dementsprechend sehr hoch.

Zuvor habe ich noch kein Buch der Autorin Jodi Picoult gelesen und auch noch nichts Großes von ihr gehört. Nun kann ich allerdings sagen, dass ich mich ab jetzt zu ihren „Fans“ zähle und unbedingt auch ihre weiteren Bücher lesen möchte.

Fangen wir doch ganz von vorne an: Abgesehen von diesem wunder, wunderschönen Cover hat mich der Inhalt auf Anhieb angesprochen. Es kommt selten vor, dass ein Autor das Thema Rassismus in seinem Buch verarbeitet, und es kommt noch seltener vor, dass es auf diese besondere Art und Weise geschieht. Die Verarbeitung der Vorurteile Afroamerikanern wie Ruth gegenüber als Geschichte einer Säuglingsschwester, die aufgrund ihrer Mitmenschen und ihrer Rasse in ein moralisches Dilemma gerät, ist rundum gelungen. Auf der einen Seite dient der Roman dem Leser dazu, sich die Augen öffnen zu lassen. Wie der Klappentext verrät, wird Ruth vor dem Gericht angeklagt. Infolge des Prozesses erfährt der Leser nicht nur aus ihrer Sicht, sondern auch aus der Sicht der „weißen“ Pflichtverteidigerin Kennedy und des Neonazis Turk, wie sehr Rassismus heutzutage immer noch eine Rolle spielt. Das Buch ist unfassbar informativ, hält dem Leser klar vor Augen, dass auch er selbst mit seinem Verhalten zur Diskriminierung beiträgt, verpackt diese wichtige Nachricht aber in eine äußerst emotionale, packende, rührende und vor allem spannende Geschichte.

Den Schreibstil von Jodi Picoult würde ich persönlich als sehr angenehm beschreiben, da sie sich in ihrer Wortwahl sowie bezüglich des Inhalts viel Zeit nimmt, dass sich die verschiedenen Charaktere richtig entfalten können und gleichzeitig ein nachwirkender Eindruck der Botschaft vermittelt wird. Aus meiner Sicht schwingt in dem Schreibstil der Autorin immer eine gewisse Ernsthaftigkeit und „Gewähltheit“ (es wirkt, als hätte sie wirklich lange an ihren Ausdrücken gefeilt, um tatsächlich das Richtige mit ihren Worten zu erreichen) mit, welche sehr zur Geschichte zu passen scheint.

Manche würden das Fortschreiten von Ruths Geschichte als zäh und zu langsam bezeichnen. Ich bin allerdings der Meinung, dass diese langsamen Schritte in Richtung Ende bei diesem wichtigen Thema genau richtig gewählt sind, da die Autorin so nebenbei Informationen zu Vorurteilen, Alltagsrassismus, Beweggründen von Rassisten etc. miteinfließen lassen konnte und den Charakteren so die nötige Tiefe verliehen hat.

Wie bereits erwähnt wird das Buch abwechselnd aus Ruths Sicht, der der Pflichtverteidigerin Kennedy und der des Rassisten Turk erzählt, wodurch die Gedanken, Emotionen und Beweggründe dieser Charaktere besonders klar ersichtlich für den Leser sind. Durch das langsame Fortschreiten gelingt es der Autorin ebenfalls, fast allen auftauchenden Charakteren ihr eigenes Leben einzuhauchen. Da der Roman von Ruths Leben erzählt, möchte ich diese Hauptperson noch einmal gesondert ansprechen: Bei Ruth handelt es sich in so vielerlei Hinsicht um einen Menschen, für den ich im echten Leben sehr viel Respekt aufbringen würde. Trotz der immensen Steine, die die Menschen ihr aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes in den Weg legen, gibt sie nie auf, kämpft weiter für sich, ihren Beruf und ihren Sohn, den sie als alleinerziehende Mutter aufgezogen hat. Als Leser dieses Buchs kann man sicherlich an der Darstellung ihrer Persönlichkeit sehr wachsen, in dem man sich eine Scheibe ihrer bewundernswerten Eigenschaften abschneidet oder sich seine eigenen Fehler vor Augen führt.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich „Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult noch immer nicht loslässt, obwohl ich es bereits beendet habe. Die in dem Buch erzählte Geschichte muss meiner Meinung nach von so vielen Leuten wie möglich gehört werden, weshalb ich euch den Roman wirklich sehr ans Herz lege.

5 von 5 Sternen

★★★★

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Vielen Dank an den C. Bertelsmann-Verlag und die Verlagsgruppe Random House bzw. die Betreiber des Bloggerportals für dieses Rezensionsexemplar! ♥ 
Somit zählt diese Buchbesprechung offiziell als Werbung. Ich betone aber, dass niemand meine Meinung erkauft.

Ich bin gerade richtig froh, dass ich mich mal wieder um meinen Blog gekümmert habe. Das macht immer so viel Spaß und kommt im normalen Alltag viel zu kurz! Na, konnte ich euch auf den Geschmack von "Kleine große Schritte" bringen?
Eure Claudia

13. Januar 2018

Der letzte erste Blick - Bianca Iosivoni


Preis: 10
Seitenanzahl: 436
Erscheinungsdatum: 24. April 2017
Verlag: LYX
Reihe: Firsts-Reihe

Beschreibung:


Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dylan ist genau die Art von Typ, von der Em sich unbedingt fernhalten wollte. Er sieht zu gut aus und ist viel zu nett - von den Streichen, die er Emery bei jeder sich bietenden Gelegenheit spielt mal abgesehen. Mit der Zeit kommen die beiden sich immer näher. Doch Emery ahnt nicht, dass Dylan etwas vor ihr verbirgt. Etwas, das ihre Welt erneut auf den Kopf stellen könnte…


Meine Meinung:



Seitdem ich 2017 ein großer Fan der Again-Reihe von Mona Kasten geworden bin – auch aus dem LYX-Verlag -, bin ich auf den Geschmack von New Adult Reihen aus diesem Verlag gekommen. Allerdings hatte ich hierbei vor dem Lesen etwas die Befürchtung, dass sich „Der letzte erste Blick“ in genau die gleiche Richtung entwickeln würde wie die Again-Reihe gewesen ist. Natürlich lassen sich grundlegende Gemeinsamkeiten zwischen diesem Buch und anderen New Adult Romanen aufzeigen, wie z.B. die dunkle Vergangenheit der Protagonisten, die sie unbedingt hinter sich lassen wollen, die Universität als Neubeginn und damit Handlungsspielort und der Fakt, dass sich die Charaktere mysteriöserweise zueinander angezogen fühlen. Trotzdem bin ich bei diesem Roman der Meinung, dass er zu den sehr, sehr überzeugenden New Adult Geschichten gehört. Wie ich immer wieder gerne betone: Die Autoren müssen das Rad der Liebesgeschichten neu erfinden, ohne es richtig neuzuerfinden. Aus meiner Sicht hat Bianca Iosivoni es mit diesem Reihenauftakt tatsächlich geschafft. „Der letzte erste Blick“ stellt aus so viel mehr dar als „nur“ eine typische Liebesgeschichte.

Der Roman wird abschnittsweise aus der Sicht von Emery oder Dylan erzählt. Einerseits bekommt der Leser so deutlich mehr Eindrücke in die Gefühlswelt der jeweiligen Charaktere, sodass einem potenziell mehr mitreißende Emotionen geliefert werden können. Andererseits hätte ich persönlich es doch schöner gefunden, die Geschichte nur aus einer Perspektive mitzuerleben – egal, ob nun Emerys oder Dylans. Dieser Meinung bin ich, da der Leser durch die verschiedenen Sichten schon genau weiß, was die dunkle Vergangenheit der Charaktere ist, warum sie so handeln und dass sich eine Liebesgeschichte anbahnt. Ich bevorzuge es als Leserin, nur so viel zu wissen, wie meine Protagonistin. Es wurde durch diese Erzählweise daher etwas Spannung bezüglich der dunklen Geheimnisse genommen, weshalb ich darin einen kleinen Kritikpunkt sehe.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich es sehr genossen habe, eine Liebesgeschichte aus der Sicht einer toughen, frecheren, sarkastischeren und manchmal auch leicht aggressiven Protagonistin zu lesen. Dies ist oftmals sehr viel erfrischender als das langweilige, brave Mädchen aus den klischeehaften Liebesgeschichten. Zusätzlich ist es so, dass mir Emerys rebellischer Charakter sehr imponiert hat. Sie stellt als Hauptperson definitiv ein Vorbild dar, wie man sein Leben voller Kraft weiterlebt, auch wenn es so aussieht, als stünde der Weltuntergang bevor. Ich kann nur betonen, dass ich sie für ihre eiserne Durchhaltekraft und ihren starken Kopf bewundere und man sich von diesem fiktiven Charakter eine dicke Scheibe abschneiden sollte!

Es ist vermutlich selbstverständlich, dass zwischen zwei so starken Charakteren auch eine stark spürbare Chemie entsteht. Ich persönlich konnte die sprühenden Funken zwischen ihnen förmlich beim Lesen am eigenen Leib fühlen. Zwischen Dylan und Emery sind letzten Endes viele wundervolle Szenen entstanden, die dem Leser entweder ein fettes Grinsen auf das Gesicht zaubern oder Tränen entstehen lassen. Besonders toll ist meiner Meinung nach die Idee, dass sich die beiden gegenseitig Streiche spielen. Dadurch gewinnt die sonst „normale“ Liebesgeschichte auf alle Fälle die perfekte Dosis an Humor.

Betrachtet man den Schreibstil, so habe ich auch hier rein gar nichts auszusetzen. Dieser lässt sich – falls ihr eine Orientierung braucht - aus meiner Sicht sehr gut mit dem von Mona Kasten vergleichen.

Alles in allem merkt man, dass ich nun auch ein kleiner Fan des Reihenauftakts „Der letzte erste Blick“ geworden bin. Dies war für mich das erste Buch der Autorin und ich kann es kaum erwarten, weitere von Bianca Iosivoni zu lesen. Nach Teil eins werde ich mir hoffentlich bald auch Teil zwei zulegen können. Insgesamt ist die Geschichte zwischen Dylan und Emery für mich eine Liebesgeschichte, die mit positiven sowie negativen Emotionen es schafft, das eigene Herz zu berühren.

  5 von 5 Sternen


★★★★

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Yeah, die Schule hat wieder angefangen :(( Ich hoffe, dass ich trotzdem weiter fleißig zum Lesen komme trotz Stress etc. Ich wünsch euch was,
Claudia 

4. Januar 2018

2 0 1 7


Mein Lesejahr in Statistiken und Zahlen, denn mal ehrlich: Wer liebt es nicht?

2017 habe ich 139 Bücher und damit 53.480 Seiten gelesen. Das wären somit 147 gelesene Seiten pro Tag.
Insgesamt sind über das Jahr verteilt 44 neue Bücher bei mir eingezogen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele sind!
Auf meinem SUB lagen im Januar 2017 noch über 20 Bücher, was echt viel für mich ist. An Silvester waren es dann nur noch 4 SUB-Leichen (ich bin verdammt stolz auf diesen Fortschritt).
Meine Durchschnittsbewertung lag im letzten Jahr bei 3.8 Sternen - also ganz schön erfolgreich! Auch wenn ich sagen muss, dass ich Anfang 2017 noch netter bewertet habe, als ich es jetzt tue. Alles in allem habe ich Bücher mit einer Wahrscheinlichkeit von 59,3% mit mindestens vier Sternen bewertet.
Insgesamt habe ich letztes Jahr 51 Hardcover-Bücher, 76 Taschenbücher und 11 eBooks gelesen sowie 1 Hörbuch gehört, wobei ich Hardcover immer noch am liebsten mag.
Über das Jahr habe 65 Bücher aus der Bücherhalle und 2 von Freunden ausgeliehen. Nur der Rest gehört mir selber.
21 der gelesenen Bücher waren ein reread!
Und 11 Bücher (falls ich nicht eins vergessen habe), wurden mir als Lese- oder Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt - DANKE!

Im Juni habe ich am wenigsten Bücher gelesen, nämlich 5, was wohl an der Schule lag. Dafür habe ich mit 17 Büchern im August am meisten gelesen.
Ich habe 2017 am meisten Liebesgeschichten, Fantasy- und Science-Fiction-Bücher gelesen - alles andere war so gut wie nicht vertreten.
Meine gelesenen Bücher stammen aus 34 verschiedenen Verlagen, wovon der Fischerverlag mit 15 Büchern führt. Meine Lieblingsverlage sind allerdings seit diesem Jahr der LYX-Verlag und der redbug books Verlag! 

A Christmas Wish For You by Carrie Elks
Das kürzeste Buch war eine Kurzgeschichte namens "A christmas wish for you".
Schlüssel by Mats Strandberg

★★★★

Das längste Buch, was ich gelesen habe, war "Schlüssel".
 
Harry Potter and the Philosopher's Stone by J.K. Rowling

★★★★

Das bekannteste Buch (mit den meisten Reads auf goodreads) war mein erstes englisches Buch: "Harry Potter and the Philosopher's Stone".

Bildergebnis für die herrscher der aristeia
Und das unbekannteste wiederum "Die Herrscher der Aristeia" - auf goodreads bin ich die einzige, die es gelesen hat! 

Begin Again by Mona Kasten

★★★★

Trust Again (Again, #2)

★★★★

Das erste beendete Buch 2017 war "begin again" - und gleichzeitig auch das Buch, was ich am häufigsten gelesen habe; ganze drei Mal!
"Trust again" habe ich ebenfalls 2017 gleich zwei Mal gelesen.

Meine Jahreshighlights 2017 waren folgende:
1) "Begin again", "Trust again" und "Feel again" von Mona Kasten
2) "Das Labyrinth erwacht" von Rainer Wekwerth
3) Die gesamte Engelsfors-Trilogie von Sara B. Elfgren und Mats Strandberg
4) "Erebos" und "Aquila" von Ursula Poznanski
5) "Rat der Neun - Gezeichnet" von Veronica Roth
6)"Harry Potter and the Philosopher's Stone" von J.K. Rowling
7)"Den Mund voll ungesagter Dinge" von Anne Freytag
8) "Wolkenschloss" von Kerstin Gier
9) "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky
10) "Berühre mich. Nicht." von Laura Kneidl
11) "Der Kuss der Lüge" von Mary E. Pearson

Und ja, es fällt mir extrem schwer, diese Liste auf 11 Punkte zu beschränken. Eigentlich könnte sie noch viel länger gehen!

So, das waren jetzt aber auch genug Zahlen und Statistiken. Verratet mir doch mal, was eure Jahreshighlights 2017 waren. Ich bin ja schließlich immer auf der Suche nach neuen Büchern!
Ich hoffe, ihr hattet vier schöne Tage im neuen Jahr,
eure Claudia

- Die Rechte der Bilder gehören dem jeweiligen Verlag -

3. Januar 2018

Saphirblau - Kerstin Gier


Preis: 16,99
Seitenanzahl: 400
Erscheinungsdatum: 01. Januar 2010
Verlag: Arena
Reihe: Edelsteintrilogie

Beschreibung:


Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!
 

Meine Meinung:




Da dieser Roman ein reread zum wiederholten Male für mich war, war mir natürlich schon bewusst, dass ich „Saphirblau“ wieder lieben würde. Seit Jahren bin ich ein großer Fan der Trilogie, weshalb ich nun spontan Lust hatte, „Saphirblau“ für euch zu rezensieren.

Zunächst muss ich den einzigartigen Schreibstil von Kerstin Gier in den Himmel loben. Ich bin der Meinung, dass ich ihren Schreibstil sofort überall wiedererkennen würde, selbst wenn der Name des Autors verdeckt wäre. Dies liegt daran, dass sie eine unverwechselbare Art hat, die Dinge darzustellen. Ihr unbeschreiblicher Humor, Witz und Charme kommt in ihrer Wortwahl sehr gut zum Ausdruck. Insgesamt lässt sich Kerstin Giers Schreibstil sehr angenehm leicht und flüssig runterlesen und sie verbindet eloquente und jugendliche Ausdrücke zu einem perfekten Mix.

Insgesamt kann ich auch die Idee hinter der Edelsteintrilogie, hier bezogen auf den zweiten Band, nur sehr loben. Für mich persönlich war diese Reihe die erste, in der Zeitreisen als Phänomen auftritt – und meiner Meinung nach ist die Edelsteintrilogie mit „Saphirblau“ bis heute auch die beste geblieben.

In „Saphirblau“ vereinen sich Fantasy- und Liebeselemente noch sehr viel stärker als bereits im ersten Teil. Meiner Meinung nach findet Kerstin Gier hier ein perfektes Gleichgewicht zwischen den zwei Genres, ohne hier die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Gwen und Gideon zu sehr in den Fokus zu stellen oder sich nur auf die Zeitreisen zu konzentrieren. Der Zuschauer kann in „Saphirblau“ also zweifellos von allem etwas bekommen: Romantik, Humor, Spannung und vor allem viele Emotionen.

Erzählt wird „Saphirblau“ erneut aus der Sicht der sechzehnjährigen Gwen, deren Leben gerade total im Umbruch steht. Ich als Leserin kann mich schon mit ihr identifizieren, seitdem ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe. Man fiebert mit, verliebt sich genauso wie sie, macht alles durch, was sie durchmacht. Gwendolyn ist ein wirklich faszinierender Charakter mit Ecken und Kanten, aber definitiv so, dass man sie schlussendlich einfach ins Herz schließen muss: kratzbürstig, eifersüchtig, aufbrausend, energisch, aber auch mutig, furchtlos und liebenswert.

Neben Gwen kann der Leser in „Saphirblau“ viele weitere Charaktere wiederfinden, die auf emotionale Art und Weise polarisieren: Bei ihrer Familie fühlt man sich beim Lesen wie Zuhause, Charlotte würde man manchmal am liebsten die Augen auskratzen.

Für mich war und wird immer ein winziger Kritikpunkt bleiben, dass Prolog sowie Epilog – welche nicht aus Gwens Sicht geschrieben sind - in diesen Büchern etwas aus der Reihe tanzen. Auch in „Saphirblau“ ist es meiner Meinung so, dass Einstieg und Ende des Buchs aufgrund dessen nicht so rund sind, wie sie es sein könnten. Aus meiner Sicht hätte man Prolog und Epilog also getrost weglassen können, da sie besonders für neue Leser unverständlich und verwirrend erscheinen.

Abschließend hat mich „Saphirblau“ schon so oft bewegt, dass der Roman inzwischen etwas ganz, ganz Besonderes für mich ist. Ich werde mich immer daran zurückerinnern, wie ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe. Ich liebe die Geschichte so sehr, dass ich dies in dieser Rezension festhalten und mit euch teilen wollte. Alles in allem kann ich jedem die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier nur ans Herz legen. Lest es!

  5 von 5 Sternen

★★★★

Und  hier ← bekommt ihr es.


Hier ← geht es zum Buch auf der Verlagsseite.
 Hach, es hat mal wieder total Spaß gemacht, ein Buch "freiwillig" zu rezensieren. Und noch dazu eines meiner absoluten Herzensbücher! Vielleicht konnte ich euch ja auch dafür begeistern...
Jetzt werde ich schön weiter Gossip Girl schauen - man sieht sich,
XOXO Gossip Girl
(wenigstens weiß man hier, dass hinter Gossip Girl eigentlich Claudia steckt xD)