28. Februar 2018

Lesemonat Februar 2018

Hallo zurück,

unglaublich, oder? Schon wieder ist ein neuer Monat um. Wir haben schon 2/12 des neuen Jahres hinter uns.
Aber bevor ich hier in das typische "Ich kann gar nicht fassen, wie schnell die Zeit verfliegt"-Muster verfalle, stelle ich euch lieber meinen Lesemonat für den Februar vor!🙇

Insgesamt habe ich letzten Monat sieben Bücher gelesen. Damit komme ich auf genau 3.728 Seiten, was ungefähr 133 Seiten pro Tag macht. Nicht mein bester Monat, aber was soll's - das Abi geht vor! Die Durchschnittsbewertung meiner gelesenen Bücher liegt bei 3,75 Sternen - zum Glück konnte ich alle mit drei oder mehr Sternen bewerten, weil nichts richtig Schlechtes dabei war.

1) Evermore - Die Unsterblichen von Alyson Noël
Jaaaa, Evermore Teil 1 polarisiert bekanntlich die Blogger und Buchwürmer. Entweder man hasst es oder liebt es abgöttisch. Wie ich im Januar schon geschrieben habe, habe ich es mir auf Empfehlung von thatweirdbookgirl zum Geburtstag gewünscht.
Alles in allem gehöre ich aber weder der einen, noch der anderen Seite an. Ich persönlich fand Evermore 1 eher mittelmäßig, habe einige total gute Aspekte genossen und über total große Kritikpunkte notgedrungen hinweggeguckt. So sind dann auch die 3 Sterne zustande gekommen, die ich vergeben habe.
Ob ich es empfehlen kann? Nein.
Ob ich es deswegen richtig, richtig schlecht fand? Auch nein.
Was meint ihr? Ich freue mich über eine mögliche Diskussion!😊

Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither hat sie sich von der Außenwelt zurückgezogen. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Er hat etwas, was Ever zutiefst berührt und gleichzeitig irritiert. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen hören zu können. Nicht so bei Damen. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

2) Bis ans Ende der Geschichte von Jodi Picoult (*Werbung)
Im Februar habe ich dann mit diesem Rezensionsexemplar auch offiziell meinen zweiten Roman von Jodi Picoult gelesen. Das hat mich noch einmal nachhaltig überzeugt, dass ich auch ihre anderen Bücher lesen sollte. Ich weiß gar nicht, warum ich sie als Autorin so mag, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass sie sich an sehr, sehr ernste Themen herantraut und diese so verpackt, dass man trotz allem noch eine Geschichte und nicht nur Fakten liest. So war es auch diesmal. Ich kann euch versichern, dass mich "Bis ans Ende der Geschichte" umgehauen hat, besonders das Ende.


Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Doch als Josef ihr eines Tages ein lange vergrabenes, schreckliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem Dilemma. Denn wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?

Lest euch doch bitte → hier ← meine Rezension dazu durch; das Buch bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit!

3) Bad Romeo - Wohin du auch gehst von Leisa Rayven
Nach dem Rezensionsexemplar habe ich dann mal wieder ein Buch gebraucht, was ich nur für mich lesen konnte, ohne Zwang, es schnell zu beenden, um es für einen Verlag rezensieren zu müssen. Da fiel meine Wahl auf diesen ersten Teil einer Buchreihe, die sich um die Liebesgeschichte von Cassie und Ethan dreht. "Bad Romeo 1" wird aus zwei Zeitsträngen erzählt; aus der Gegenwart und aus Rückblenden von vor sechs Jahren. Diese Verschachtelung von Vergangenheit und Gegenwart hat mir sehr gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass das gesamte Buch über immer und immer wieder genau ein Aspekt aufgebracht wurde, warum die beiden nicht zusammen sein sollten/können und dieses ständige Wiederholen mich etwas genervt hat.
So habe ich letzten Endes "nur" drei Sterne für "Bad Romeo 1" vergeben, obwohl ich mich total auf Band 2 freue, der auch bei meinen Neuzugängen aus dem Februar dabei ist.

Bei ihrem Vorsprechen an der berühmten New York Grove Schauspielakademie fällt Cassie Taylor der attraktive Mitbewerber sofort auf. Ausgerechnet jetzt! Er ist groß, dunkelhaarig und hat stechend blaue Augen. Cassie fühlt sich sofort angezogen. Doch während der Auswahlrunden wird schnell klar: Ethan Holt ist ein absoluter Bad Boy – ein Typ, von dem man besser die Finger lässt. Er ist unverschämt, wortkarg und hat eine dunkle Vergangenheit. Leider ist er auch unglaublich sexy. Ihren guten Vorsätzen zum Trotz verliebt sich Cassandra in Ethan. Schnell merkt sie: Dieser Mann ist wirklich gefährlich, aber sie kann ihm einfach nicht widerstehen.

4) Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek
Mein Vorsatz für 2018, bei Büchern experimentierfreudiger zu sein und mich auch an andere Genres ranzutrauen, wurde hiermit offiziell angepackt. Nachdem ich im Januar schon "Das Paket" von Fitzek gelesen habe, bin ich kurzerhand in die Bücherhalle gelaufen und habe mir den nächstbesten Fitzek ausgeliehen.
Wie erwartet, habe ich mich beim Lesen mehr als gegruselt. Ich hatte selbst das Gefühl, langsam paranoid zu werden und wusste auch hier nicht, welchen Personen ich vertrauen kann, ob ich der Hauptperson überhaupt vertrauen kann. Es hat wirklich Spaß gemacht, "Der Nachtwandler" zu lesen, auch wenn es an manchen Stellen schon fast zu verwirrend für meinen Geschmack war. Ich werde noch zu einem echten Fitzek-Liebhaber!😻

In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein - doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit...

5) Die Spuren meiner Mutter von Jodi Picoult (*Werbung)
Und dann war mal wieder die Zeit für ein Rezensionsexemplar gekommen. Genauso wie bei "Bis ans Ende der Geschichte" habe ich das Buch aus dem Grund angefragt, weil mich das erste Buch der Autorin - "Kleine große Schritte" -, das ich gelesen habe, so sehr begeistern konnte. Natürlich habe ich mir denselben Effekt bei diesem Roman gewünscht.
Gott sei Dank wurde ich nicht enttäuscht, denn im Nachhinein kann ich sagen, dass in "Die Spuren meiner Mutter" die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwimmen und so eine ganz einzigartige, berührende Geschichte entstanden ist. An die andere Bücher von Jodi Picoult, die ich bis hierhin kenne, konnte dieser Roman trotzdem nur fast herankommen.

Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.



 Ich freue mich, wenn ihr euch → hier ← meine Rezension dazu durchlest!😸

6) Bad Romeo - Ich werde immer bei dir sein von Leisa Rayven
Wer meinen Blogpost zu den Neuzugängen des Monats gelesen hat, weiß, dass ich dieses Buch im Februar für 50 Cent ergattern konnte - 50 Cent!😲 Natürlich musste ich es dann auch direkt lesen, weil ich die "Bad Romeo"-Reihe frisch für mich entdeckt habe. Leider konnte mich auch dieser zweite Teil nicht ganz so sehr packen, wie ich es nach einigen positiven Rezensionen von anderen Bloggern erwartet habe. Aber egal, dafür war es ein echtes Schnäppchen!😏

Monatelang hat Cassie Taylor versucht, eine ganz normale Beziehung mit Ethan Holt zu führen. Ein Gefühlschaos der Sonderklasse. Jetzt, zutiefst gedemütigt und verletzt hat sie jeden Kontakt zu dem unnahbaren Schauspieltalent abgebrochen. Wenn ihr Herz schon in Scherben liegt, soll er wenigstens nicht auch noch darauf herumtrampeln. Doch dem Bad Boy nicht wieder gefährlich nah zu kommen, ist schwer. Vor allem, wenn man an derselben Schauspielakademie ist und für dieselben Inszenierungen gecastet wird. Und Ethan Holt ist und bleibt so attraktiv und begehrenswert, dass es Cassie den Atem verschlägt. Doch er ist auch unberechenbar. Wird sie ihm widerstehen können?  

Jaaa, wenn euch interessiert, warum ich dem Buch nur drei Sterne gegeben habe, dann lest euch doch → hier ← meine Rezension dazu durch.

7) Das Herz des Verräters von Mary E. Pearson
Dieses Buch ist im Februar bei mir eingezogen und da ich den ersten Teil abgöttisch geliebt habe, musste ich sofort anfangen, es zu lesen! Ohne lang drumherum zu schwafeln: Auch diesen Teil der Buchreihe habe ich geliebt, wenn auch nicht gaaanz so sehr wie Teil 1. Nichtsdestotrotz habe ich den Roman mit 5 Sternen bewertet!😸
Da der Klappentext zu diesem Buch Spoiler enthält, folgt hier "nur" der vom ersten Teil "Der Kuss der Lüge":

Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch die Prinzessin entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Beide sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt sich Lia zu beiden hingezogen...

8) City of Bones von Cassandra Clare
Nachdem wirklich jeder von den Chroniken der Unterwelt geschwärmt hat, wollte ich diesem Reihenauftakt unbedingt noch mal eine zweite Chance geben. Ich habe "City of Bones" nämlich schon einmal vor ein paar Jahren gelesen, die Reihe aber nie beendet. Alles in allem war ich nicht so begeistert, wie ich es bei diesem Hype hätte sein sollen. Wahrscheinlich deshalb, weil ich mit zu hohen Erwartungen herangegangen bin. Tja, was soll's. Es sind drei Sterne dabei rausgekommen und ich werde mir - trotz Kritikpunkten - wohl demnächst Band 2 anschaffen!

Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren?
 Hier ← findet ihr meine Rezension dazu, falls es euch interessiert!😘

Kennt ihr eines der Bücher? Hättet ihr sie anders bewertet? An den Bewertungen erkennt man ja bereits, dass "Bis ans Ende der Geschichte" und "Das Herz des Verräters" meine Highlights diesen Monat waren😍

Eure Claudia

Neuzugänge Februar 2018

Ihr Lieben,

auf ein Neues gibt es jetzt meine Neuzugänge für diesen Monat für euch.
Hach ja, Neuzugänge sind doch was Feines. Ich freue mich jedes Mal so sehr über neue Bücher, obwohl meine Schränke und Regale schon wieder viel zu voll sind und ich nicht weiß, wohin damit. Es gibt doch immer wieder eine Entschuldigung, sich neue Bücher anzuschaffen. Aber mal ehrlich, ich liebe es auch total, Auswahl bei meinem nächsten Currently reading zu haben!😂🙏
Insgesamt sind vier Schätze über den Februar neu bei mir eingezogen, darunter zwei Rezensionsexemplare. Die restlichen Bücher habe ich mir natürlich selbst gekauft, sogar ein Schnäppchen war dabei. Und ich habe tatsächlich alle Bücher bereits gelesen, d.h. dass wenigstens mein S.U.B. nicht darunter leiden musste!😎

Ich dachte mir, dass ich dabei mal wieder in chronologischer Reihenfolge vorgehe:

1) Bis ans Ende der Geschichte von Jodi Picoult (*Werbung)
Seitdem ich "Kleine große Schritte" von der Autorin gelesen habe, lässt sie mich nicht mehr los. Deswegen musste ich diesen Roman aus dem Penguin-Verlag von ihr auch unbedingt als Rezensionsexemplar anfragen. Zwar hätte ich nie gedacht, dass ich das Buch am Ende auch bekommen würde, aber versuchen kann man's ja. Und nun sitze ich hier, überglücklich mit diesem Buch und freue mich, dass ich die Chance hatte, noch so eine bewegende, zum Nachdenken anregende Geschichte von Jodi Picoult zu lesen.
Wie die Aachener Zeitung so schön schreibt: "Jodi Picoult schreibt beherzt, sprachlich gewandt, gefühlvoll und schmerzhaft realistisch. Sie wirft Fragen auf, die unter die Haut gehen."

Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Doch als Josef ihr eines Tages ein lange vergrabenes, schreckliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem Dilemma. Denn wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?


Hier ← könnt ihr genaueres in meiner Rezension zum Buch nachlesen.

2) Die Spuren meiner Mutter von Jodi Picoult (*Werbung)
Auch hierbei handelt es sich um ein Rezensionsexemplar mit derselben Hintergrundgeschichte wie eben. Ich werde langsam ein echter "Fan" von Jodi Picoult, wenn man es denn so ausdrücken möchte. Ich kann sie euch als Autorin nur wärmstens empfehlen!


Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

Hier ← habe ich euch noch meine Rezension zu diesem Roman verlinkt.

3) Bad Romeo - Ich werde immer bei dir sein von Leisa Rayven
Tja, diesen Neuzugang habe ich tatsächlich ganz zufällig entdeckt. Ich war am ersten Februarwochenende mal wieder in der Bücherhalle und diese veranstaltete eine Art Flohmarkt, wobei ich auf diesen zweiten Teil der Reihe gestoßen bin. Ich musste einfach zuschlagen, weil es
1. nur fünfzig Cent gekostet hat und ich
2. den ersten Teil zum Geburtstag bekommen habe und ich mir sicher war, dass mir die Reihe gefallen würde und ich
3. einfach eines dieser ausgesetzten Bücher "retten" musste. Der Flohmarkt wurde nämlich veranstaltet, da unsere Bücherhalle in ein anderes Gebäude zieht und ganz viele Bücher aus diesem Grund nicht behalten kann.
Ich meine, schaut euch mal diesen guten Zustand an: keine einzige Leserille und noch nicht mal einer dieser Bücherhallenaufkleber!😮


Monatelang hat Cassie Taylor versucht, eine ganz normale Beziehung mit Ethan Holt zu führen. Ein Gefühlschaos der Sonderklasse. Jetzt, zutiefst gedemütigt und verletzt hat sie jeden Kontakt zu dem unnahbaren Schauspieltalent abgebrochen. Wenn ihr Herz schon in Scherben liegt, soll er wenigstens nicht auch noch darauf herumtrampeln. Doch dem Bad Boy nicht wieder gefährlich nah zu kommen, ist schwer. Vor allem, wenn man an derselben Schauspielakademie ist und für dieselben Inszenierungen gecastet wird. Und Ethan Holt ist und bleibt so attraktiv und begehrenswert, dass es Cassie den Atem verschlägt. Doch er ist auch unberechenbar. Wird sie ihm widerstehen können?

Falls euch meine Rezension dazu interessiert, dann klickt doch einfach → hier ←!

4) Das Herz des Verräters von Mary E. Pearson
Bei uns in der Familie hat sich über die Jahre eine kleine Tradition entwickelt, dass mein Bruder und ich uns zu jedem Zeugnis ein Buch von unseren Eltern wünschen dürfen. Diesmal ist deshalb dieser zweite Teil der "Chroniken der Verbliebenen"-Reihe bei mir eingezogen. An dieser Stelle danke für dieses buchige Geschenk an meine Eltern! (auch wenn sie das hier nie lesen werden😜) Alles, was ich zu diesem Buch sagen kann, ist, dass ich Teil 1 wahnsinnig geliebt habe und ein riesiger Fan davon war!
Da der Klappentext wirklich sehr viele Spoiler für diejenigen, die den ersten Teil noch nicht kennen, enthält, gibt es hier stattdessen den Klappentext dazu:

Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch die Prinzessin entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Beide sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt sich Lia zu beiden hingezogen...

Wie viele Bücher sind denn bei euch neu eingezogen? Ich muss ja sagen, dass vier Bücher für mich sogar schon relativ viel sind, weil es auch Monate gibt, in denen ich gar keine Neuzugänge habe. Und kennt ihr ein Buch meiner Neuzugänge schon?
Ich bin gespannt!
Eure Claudia😊

25. Februar 2018

City of Bones - Cassandra Clare

Preis: 10
Seitenanzahl: 512
Erscheinungsdatum: 01. Januar 2008, Neuausgabe am 20.11.2017
Verlag: Arena, Neuausgabe: Goldmann
Originaltitel: The Mortal Instruments. Book One. City of Bones
 Reihe: Chroniken der Unterwelt

Beschreibung: 


Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren? 
 

Meine Meinung:

 
Von allen Seiten habe ich immer nur Gutes oder sehr Gutes über „City of Bones“ gehört, weshalb ich bereits mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Vielleicht war genau dies mein Fehler, denn alles in allem bin ich nicht so überzeugt, wie ich es bei diesem Hype erwartet hätte.

Die Grundidee hinter diesem Reihenauftakt konnte allerdings tatsächlich auch mich fesseln. Wie an dem Klappentext entnehmen kann, handelt es sich hierbei um ein Fantasybuch. Bei diesem Genre habe ich normalerweise oft das Problem, dass die neue Welt oder die Fantasyelemente entweder ungenügend erklärt werden, ich sie daher nicht ganz durchsteige oder dass mir die kreierten Wesen etc. zu abgehoben und realitätsfern erscheinen (wie zum Beispiel bei Drachen). Trotz meines Kriegsbeils mit diesem Genre konnte mich dieser Aspekt an „City of Bones“ sehr begeistern. Dadurch, dass Clary immer noch in der normalen Menschenwelt lebt und nicht alles der Fantasie entspricht, wurde das Ganze nicht so undurchsichtig wie befürchtet. Noch dazu werden Fabelwesen aufgegriffen, die der Leser bereits aus anderen Erzählungen kennt: Werwölfe, Dämonen, Feen, Vampire, Engelswesen. Meiner Meinung nach ist hier wirklich für jeden etwas dabei. Natürlich hat die Autorin hiermit nichts komplett Neues entworfen, aber trotzdem vollkommen neue Aspekte wie die des Dämonenjägers zu Bekanntem hinzugefügt und so eine eigene, spannende Geschichte geschrieben.

Kommen wir jedoch zu meinen Kritikpunkten. Generell muss ich sagen, dass mir der Roman sehr, sehr langatmig vorkam. Cassandra Clares Schreibstil legt es zum Beispiel darauf an, jede Kleinigkeit der Umgebung jedes Mal detailreich zu beschreiben. Viele Details sind einerseits natürlich hilfreich, um die Fantasywelt verstehen zu können, an vielen Stellen hätte man aus meiner Sicht trotzdem noch kürzen können. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass manche Szenen im Buch nur als „Auffüller“ dienten, um die Handlung zu strecken und den Höhepunkt am Ende herauszuzögern. Dadurch wurde mir persönlich die Spannung und der Geschichte der Wind in den Segeln oftmals genommen.

Zusammenhängend mit der Langatmigkeit ist, dass mir die Kapitel im Buch viel zu lang waren. Dieser Kritikpunkt mag sehr eigen und speziell sein, aber mich nervt es abends beispielsweise extrem, wenn ich das Kapitel noch beenden will, ich dafür aber noch fünfzig Seiten lesen müsste. Ich denke, dass es hier vielen so geht, weshalb kürzer gebündelte Kapitel angenehmer für den Lesefluss gewesen wären.

Wie im Klappentext angedeutet wird, entwickeln sich die ein oder anderen Gefühle zwischen Clary, der Protagonistin, und Jace. Beide Charaktere wurden an und für sich sehr tiefgehend ausgearbeitet und besonders Clarys Beweggründe und Gedanken waren für mich immer nachvollziehbar – bis auf ihre Gefühle bezüglich Jace. Da dieser Aspekt nicht zur Haupthandlung gehört, hatte ich das Gefühl, dass er etwas außen vor geblieben ist. Meiner Meinung nach wurde die Entwicklung dieser nicht so ausgebaut wie der Rest der Geschichte, sodass diese sehr plötzlich auftauchten und dadurch nicht ganz so glaubhaft waren.

Insgesamt muss ich trotz meiner Kritikpunkte anmerken, dass das Ende von „City of Bones“ den Leser geschockt zurücklässt und somit auch mich dazu bringen wird, die „Chroniken der Unterwelt“-Reihe weiterzulesen.

Alles in allem handelt es sich für mich bei „City of Bones“ um einen recht gelungenen Auftakt einer Fantasyreihe, die Potenzial zeigt, welches aber noch mehr ausgeschöpft werden könnte. Ich erhoffe mir mehr von Band 2!

3 von 5 Sternen

★★

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Ich wünsche euch einen schönen Tag/Mittag/Abend, wann immer ihr das hier lest. :) Falls ihr ein riesiger Fan dieses Buchs seid, dann überzeugt mich doch in den Kommentaren, warum!😊
Eure Claudia 

18. Februar 2018

Bad Romeo: Ich werde immer bei dir sein - Leisa Rayven

Preis: 9,99
Seitenanzahl: 416
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2015
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Originaltitel: Broken Juliet
 Reihe: Bad Romeo

 

Beschreibung:

Monatelang hat Cassie Taylor versucht, eine ganz normale Beziehung mit Ethan Holt zu führen. Ein Gefühlschaos der Sonderklasse. Jetzt, zutiefst gedemütigt und verletzt hat sie jeden Kontakt zu dem unnahbaren Schauspieltalent abgebrochen. Wenn ihr Herz schon in Scherben liegt, soll er wenigstens nicht auch noch darauf herumtrampeln. Doch dem Bad Boy nicht wieder gefährlich nah zu kommen, ist schwer. Vor allem, wenn man an derselben Schauspielakademie ist und für dieselben Inszenierungen gecastet wird. Und Ethan Holt ist und bleibt so attraktiv und begehrenswert, dass es Cassie den Atem verschlägt. Doch er ist auch unberechenbar. Wird sie ihm widerstehen können?

Meine Meinung:



Zunächst lässt sich sagen, dass dieser zweite Teil wie auch schon der erste aus zwei Zeiten erzählt wird. Es fließen gleichermaßen die Vergangenheit der Protagonisten Cassie und Ethan zur Zeit der Schauspielakademie und die Gegenwart danach ein. Neben Erzählungen aus Cassies Sicht werden in diesem Folgeband nun auch alte Tagebucheinträge von Ethan genutzt, um seine Emotionen, Gedanken und Handlungen dem Leser näher zu bringen. Diese bunte Mischung hat mir mitunter sehr gut gefallen, weil diese Erzählstrategie dazu beiträgt, dass der Leser sowohl Cassie, als auch Ethan tiefgreifender verstehen kann.

Während der Schreibstil in anderen Liebesgeschichten oder New Adult Romanen immer sehr feinfühlig, leicht und unschuldig wirkt, wird in „Bad Romeo“ kein Blatt vor den Mund genommen. Dieser manchmal leicht ruppige, forsche, unverblümte Schreibstil von Leisa Rayven passt ideal zu der in Scherben liegenden Cassie, die der Leser jetzt kennenlernt. Allerdings muss ich sagen, dass mir – gerade im Vergleich zu anderen Liebesgeschichten – das Verletzliche, das Feinfühlige, das Romantische, das Empfindsame und diese Leichtigkeit sehr gefehlt hat. Um die Liebe in der Liebesgeschichte zu verkörpern, hätte mir dies sehr viel besser gefallen.

Bezüglich der Hauptcharaktere muss ich sagen, dass ich deutlich von diesem Folgeband enttäuscht wurde. Im Gegensatz zu Teil 1 nehmen Cassie und Ethan nun vollkommen verdrehte Plätze ein. Von den Charaktereigenschaften her kann man schlicht behaupten, dass die beiden sich in vertauschten Rollen befinden. Aus der hoffnungsvollen Cassie ist in diesem Buch eine überwiegend emotional kaputte Frau geworden, wohingegen nun Ethan die Rolle des Hoffnungsvollen einnimmt. Meiner Meinung nach lassen sich die Charakterwandlungen beider Protagonisten zwar mit dem rationalen Verstand klar erklären, jedoch darf nicht außen vor bleiben, dass es sich bei wirklich allen Konflikten in diesem Buch um eine Wiederholung aus Teil 1 handelt.

Diese ewigen Wiederholungen, welche bereits im Klappentext durch die am Ende stehende Frage angedeutet werden, sind schlussendlich genau der ausschlaggebende Kritikpunkt für mich. Bereits in „Bad Romeo 1“ bestand das Buch zu einem großen Teil aus dem Hin und Her beider Charaktere; hier ist dies noch viel einnehmender. Wenn Cassie und Ethan einen Schritt nach vorne machen, dann ist völlig vorhersehbar für den Leser, dass sie garantiert auch zwei zurück machen werden.

Aus meiner Sicht geht durch dieses ewige Hin und Her vor allem die Spannung für den Leser verloren. Ich persönlich finde es abschließend sehr schade, dass von Teil 1 zu 2 anscheinend keine Weiterentwicklung stattgefunden hat und die Hauptpersonen ihre alten Fehler immer wiederholen. Damit ist lediglich eine leicht abgewandelte Version von Teil 1 entstanden.

Trotz meiner harten Worte mochte ich vieles, was ich in Band 1 bereits mochte, hier natürlich trotzdem noch – die Erzählweise, die Thematik der Schauspielerei und wie dies die eigenen Beziehungen beeinflusst, das Knistern zwischen Cassie und Ethan, …

Zusammengefasst ist „Bad Romeo – Ich werde immer bei dir sein“ für mich zwar ein netter New Adult Roman für zwischendurch, jedoch schwächer als der Einstieg in die Reihe und damit leider auch nicht besser bewertbar.

3 von 5 Sternen


★★

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Und? Mochtet ihr diese Reihe oder eher nicht so? Allgemein habe ich bis jetzt nur Positives gehört...
Eure Claudia😺 

11. Februar 2018

Die Spuren meiner Mutter - Jodi Picoult


  Preis: 10
Seitenanzahl: 512
Erscheinungsdatum: 29. August 2016
Verlag: Penguin
Originaltitel: Leaving Time 

Beschreibung:


Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

Meine Meinung:


Zunächst lässt sich sagen, dass es mir bei diesem Roman wahnsinnig schwer fällt, eine Rezension zu verfassen. Zum einen liegt das daran, dass ich noch mitten in der Geschichte feststecke und nicht fassen kann, dass es bereits zu Ende ist. Zum anderen daran, dass ein zentraler Punkt meiner Rezension das Ende ist, welches ich allerdings möglichst umschreiben werde, um die Rezension spoilerfrei zu gestalten.

Wie bis jetzt immer bei Jodi Picoults Büchern habe ich etwas Zeit für den Einstieg in das Buch gebraucht, was an und für sich aber nichts Schlimmes ist, da der Grund dafür in der Vielschichtigkeit der Charaktere liegt. Es kann dem Leser nicht direkt auf der ersten Seite gelingen, die Hauptpersonen zu durchdringen, da diese so viele verborgene Charaktereigenschaften enthalten, die sich erst im Laufe der Geschichte entlarven.

Allgemein wird „Die Spuren der Mutter“ aus mehreren Sichten erzählt. Jenna, Serenity, Virgil sowie Alice kommen hierbei zu Wort und berichten hierbei Vergangenes und gerade Geschehendes aus ihrer Perspektive. Dies hat mir sehr gut gefallen, da so die Beweggründe der verschiedenen Charaktere perfekt beleuchtet werden konnten und sich erst gegen Ende die verstreuten Details mancher Erzählungen zu einem kompletten Bild zusammen setzen konnten. Besonders die Kapitel aus Alices Sicht bleiben das ganze Buch über sehr kryptisch. Erzählungen über Elefantenherden, ihre Forschungen rund um Trauer bei Elefanten und das Elefantenreservat – auch wenn ich dies sehr interessant fand, kann ich erst im Nachhinein den Sinn darin erkennen. Ich kann daher absolut die Leser verstehen, die von Berichten über Elefanten und Forschungen eher genervt waren, da diese nicht aktiv zum Fortschreiten der Geschichte beitragen. Nur jemand, der sich für Elefanten interessiert oder allgemein für wissenschaftliche Forschungen und Erkenntnisse bezüglich Gefühle bei Tieren, wird diese Kapitel wirklich genießen.

Jenna, Serenity und Virgil als vorherrschende Charaktere lassen sich – wie der Klappentext so schön sagt – wirklich aus kurioses Trio betiteln. Mit Unterhaltungscharakter machen sich die drei starken Persönlichkeiten, die eigentlich überhaupt nicht zusammenpassen, auf eine Suche nach Jennas Mutter. Meiner Meinung nach hat Jodi Picoult auch diesmal in „Die Spuren meiner Mutter“ wunderbare Charaktere erschaffen, da jeder einzelne etwas Lehrendes dem Leser zu verraten hat.

Was ich persönlich so sehr an Jodi Picoults Büchern schätze, ist der eben bereits angesprochene Lehrwert. „Die Spuren meiner Mutter“ enthält so viele wichtige Erkenntnisse über Trauer und Liebe, Leben und Tod bei Menschen und Elefanten gleichermaßen. Im Vergleich zu „Bis ans Ende der Geschichte“ wird hier zwar kein national wichtiges Thema weitergegeben, aber schlussendlich betreffen diese Erkenntnisse doch jeden einzelnen von uns.

Alles in allem hat das Ende dieses Buchs meinen Blickwinkel auf die Bewertung und den Inhalt maßgeblich verändert. Vor der Auflösung habe ich mich an mancher Stelle gefragt, warum spezielle Szenen überhaupt wichtig waren, sich die Geschichte etwas zieht oder warum die Spurensuche gerade so abgelaufen ist. Vor der Auflösung hätte ich das Buch wahrscheinlich schlechter bewertet, da mir das Tiefgründige, was ich von Jodi Picoult kenne, etwas gefehlt hat. Im Nachhinein, da ich nun das Ende kenne, ergibt doch jede einzelne Szene Sinn und führt den Leser zu einer verblüffenden, aber runden Auflösung, die den Leser alles bisherige überdenken lässt. Von meiner Seite aus lässt sich sagen, dass „Die Spuren meiner Mutter“ allein aufgrund des Endes ein lesenswerter Roman ist.

Insgesamt bin ich schwer begeistert von der Auflösung und damit von der gesamten Geschichte von Jenna, Virgil, Serenity und Alice. Jedoch bringe ich es nicht über‘s Herz, mehr als 4,5 Sterne zu vergeben, da meine Begeisterung erst durch das Ende so sehr angefacht wurde und ich – wäre dieses nicht gewesen – andere Bücher von Jodi Picoult deutlich besser gefunden hätte.

  4,5 von 5 Sternen

★★★ und ein halber

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Vielen Dank an den Penguin-Verlag und die Verlagsgruppe Random House bzw. die Betreiber des Bloggerportals für dieses Rezensionsexemplar! ♥ 
Somit zählt diese Buchbesprechung offiziell als Werbung. Ich betone aber, dass niemand meine Meinung erkauft.

Mögt ihr Elefanten? Ich muss ja sagen, dass sie tatsächlich zu meinen Lieblingstieren gehören und dass meine Meinung durch dieses Buch nur weiter bekräftigt wurde🙋
Eure Claudia

5. Februar 2018

Bis ans Ende der Geschichte - Jodi Picoult

 
 Preis: 10
Seitenanzahl: 560
Erscheinungsdatum: 31. August 2015
Verlag: Penguin
Originaltitel: The Storyteller

Beschreibung:


Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Doch als Josef ihr eines Tages ein lange vergrabenes, schreckliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem Dilemma. Denn wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?
 

Meine Meinung:

 
Zunächst muss ich zugeben, dass es mir sehr schwer fällt, diese Rezension hier zu verfassen, ohne zu spoilern. Wie man sieht, lässt sich dem Klappentext noch nicht entnehmen, welches Geheimnis Josef Weber Sage verrät. Doch ebendieses Geheimnis ist eigentlich Gegenstand des gesamten Buchs – es geht um nichts anderes. Allerdings werde ich im Folgenden versuchen, dieses Geheimnis nicht zu nennen, sondern lediglich zu umschreiben.

Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer, da die Handlung zunächst etwas zu stagnieren scheint. Sage Singer berichtet von ihrem Alltag und freundet sich langsam mit Josef Weber an, wobei mir beide Charaktere etwas suspekt waren. Im Nachhinein ist ihr Verhalten aber plausibel.

Erst als Josef Weber sein Geheimnis offenbart, kommt die erzählte Geschichte richtig ins Rollen. Betrachtet werden im Laufe des Buchs zwei Zeitstränge: einer aus der Gegenwart und einer zur Zeit des Nationalsozialismus. Diese Zeitstränge werden dem Leser durch vier verschiedene Erzählperspektiven dargelegt: Sage Singers und Leo Steins – außer, dass er ein wichtiger Nebencharakter ist, lässt sich nichts sagen, ohne zu spoilern – in der Gegenwart und Josef Webers sowie Minkas – Sages Großmutter – in der Vergangenheit. Zusätzlich werden stückweise Passagen aus der Geschichte, an der Minka zur NS-Zeit geschrieben hat, eingeschoben, die zwar mit der Handlung an sich nichts zu tun haben, mir aber geholfen haben, das komplexe Thema rund um Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade besser fassen zu können.

Insgesamt konnte ich mit jeder der wichtigen Figuren mehr oder weniger sympathisieren, selbst mit Josef Weber, mit dem man zweifellos nicht sympathisieren sollte. Aber genau dies zeigt, wie Herz und Verstand in einer solchen moralischen Debatte gegeneinander ankämpfen. Mit Abstand konnten mich aber die Erzählungen von Minka packen und zugleich auch schocken. Mit brutaler Ehrlichkeit wird hier dargestellt, wie es damals zur NS-Zeit zugegangen ist, so dass es mich zu Tränen gerührt und nachts nicht schlafen lassen hat. Alles in allem wird in „Bis ans Ende der Geschichte“ damit etwas so Wichtiges angesprochen, weshalb man allein deshalb nicht die Augen vor diesem Buch verschließen sollte. Die Frage nach Gerechtigkeit und Vergebung lässt mich persönlich immer noch nicht los, obwohl ich das Buch bereits beendet habe. Der Roman regt zum Nachdenken über Themen an, die viel öfter in Büchern zum Ausdruck kommen sollten. Neben diesem lehrreichen Aspekt wird aber natürlich die Geschichte an sich nicht außen vor gelassen. Es bleibt spannend mit einigen Plot-twists bis zum Ende.

Bezüglich des Schreibstils von Jodi Picoult kann ich persönlich sagen, dass dieser dem aus „Kleine große Schritte“ von ihr sehr ähnelt. Wieder wendet die Autorin einen sehr ausdrucksstarken Wortschatz an, schafft es aber ebenso, große Emotionen mit wenig Worten im Leser hervorzurufen.

Zusammengefasst merkt man bestimmt, dass ich absolut nichts Negatives anzumerken habe und definitiv begeistert von „Bis ans Ende der Geschichte“ bin. Es handelt sich hierbei um einen unglaublich tiefgründigen, berührenden, emotionalen und packenden Roman, den jeder in seinem Leben mal gelesen haben sollte.

5 von 5 Sternen

★★★★

Und  hier ← bekommt ihr es.

Hier ← geht es zum Buch auf der Verlagsseite.
 
Vielen Dank an den Penguin-Verlag und die Verlagsgruppe Random House bzw. die Betreiber des Bloggerportals für dieses Rezensionsexemplar! ♥ 
Somit zählt diese Buchbesprechung offiziell als Werbung. Ich betone aber, dass niemand meine Meinung erkauft.
 
Welche Bücher von Jodi Picoult könnt ihr mir noch empfehlen? Bzw. kanntet ihr die Autorin schon vorher? Ich bin gespannt,
eure Claudia😘

3. Februar 2018

Neuzugänge Januar 2018

Welcome back!❄
Jaja, die Neuzugänge. Noch so ein Blogformat, bei dem es mir schwer fällt, das regelmäßig durchzuziehen. Da ich aber frisch ins neue Blogjahr starten möchte, habe ich hier meine Neuzugänge aus dem Januar für euch.

Bedenkt dabei, dass ich im Januar Geburtstag habe. Ich meine, das ist die perfekte Entschuldigung dafür, viele Bücher geschenkt zu bekommen oder sich selbst zu kaufen. Oder?

Insgesamt sind zehn Bücher neu bei mir eingezogen. Für mich ist das wahnsinnig viel, selbstgekauft habe ich mir allerdings keines der Bücher.

Fangen wir am besten mit meinen buchigen Geburtstagsgeschenken an:
Zu vielen habe ich bereits ganz viel in meinem Lesemonat geschrieben, auf die werde ich nicht näher eingehen.

1) Finding sky von Joss Stirling
2) Calendar girl Begehrt von Audrey Carlan
3) Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel
4) Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni (zugegeben, das habe ich noch nachträglich zu Weihnachten bekommen, aber egaaal)
5) To all the boys I've loved before von Jenny Han


Diese fünf Bücher habe ich bereits im Januar gelesen, wen näheres dazu interessiert, → hier ← könnt ihr mehr dazu in meinem Lesemonat finden!

Allerdings sind das nicht alle Bücher, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Noch nicht im Januar gelesen habe ich:

6) Bad Romeo - Wohin du auch gehst von Leisa Rayven
Dieses Buch habe ich mir gewünscht, weil Emi und Miri von @juni.maedchen und @miris.momente es letztes Jahr zusammen gerereadet haben und es anscheinend sehr mochten. Und da ich mich fast immer auf ihren Buchgeschmack verlassen kann, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, mir das Buch zu wünschen. Atemberaubende Liebesgeschichten, davon kann man doch nie genug haben.

Darum geht's
Bei ihrem Vorsprechen an der berühmten New York Grove Schauspielakademie fällt Cassie Taylor der attraktive Mitbewerber sofort auf. Ausgerechnet jetzt! Er ist groß, dunkelhaarig und hat stechend blaue Augen. Cassie fühlt sich sofort angezogen. Doch während der Auswahlrunden wird schnell klar: Ethan Holt ist ein absoluter Bad Boy – ein Typ, von dem man besser die Finger lässt. Er ist unverschämt, wortkarg und hat eine dunkle Vergangenheit. Leider ist er auch unglaublich sexy. Ihren guten Vorsätzen zum Trotz verliebt sich Cassandra in Ethan. Schnell merkt sie: Dieser Mann ist wirklich gefährlich, aber sie kann ihm einfach nicht widerstehen

7) City of Bones von Cassandra Clare
Vor mehreren Jahren habe ich die Reihe mal angefangen und dann aber irgendwann abgebrochen. Verflucht mich nicht, das lag hauptsächlich daran, dass ich sie mir immer aus der Bücherhalle ausgeliehen habe, die Folgebände andauernd vergriffen waren und somit so viel Zeit zwischen den einzelnen Büchern lag, dass ich mich gar nicht mehr richtig an die Geschichte erinnern konnte. Weil Cassandra Clare ja so unglaublich in den Himmel gelobt wird, möchte ich der Reihe hiermit offiziell eine zweite Chance geben. Hoffentlich ist es das wert!
Nebenbei: Das Cover der Neuausgabe gefällt mir richtig, richtig gut.

Darum geht's
Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren?

8) Evermore - Die Unsterblichen von Alyson Noël
Ich weiß, wenn es um dieses Buch geht, dann spalten sich die Meinungen. Evermore polarisiert extrem. Genau deshalb wollte ich mir mein eigenes Bild davon schaffen, obwohl ich es vor Jahren schon mal gelesen habe, mich aber null daran erinnert habe. Mein Fazit ist: Es ist mittelmäßig, ich kann Befürworter und "Hater" gleichermaßen verstehen.

Darum geht's
Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither hat sie sich von der Außenwelt zurückgezogen. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Er hat etwas, was Ever zutiefst berührt und gleichzeitig irritiert. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen hören zu können. Nicht so bei Damen. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

Außerdem sind gleich zwei Rezensionsexemplare letzten Monat in unser Haus getrudelt. Somit zählt dieser Abschnitt offiziell als Werbung. Ich betone aber, dass niemand meine Meinung erkauft. Über beide Bücher habe ich mich riesig gefreut - wirklich, ich saß bei der Bestätigung quickend und freudestrahlend vor meinem Handy!

9) Kleine große Schritte von Jodi Picoult
Über dieses Buch habe ich zwar auch schon in meinem Lesemonat berichtet, aber es bedarf besonderer Aufmerksamkeit, weil es absolut grandios ist und so ein wichtiges Thema behandelt. Mir hat wirklich ALLES an diesem Roman gefallen und ich denke immer noch über Ruths Geschichte nach.


Darum geht's
Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist...

10) Verliere mich. Nicht. von Laura Kneidl
Oh mein Gott, ich liebe diese Buchreihe. Natürlich musste ich "Verliere mich. Nicht."   s o f o r t   lesen, als ich es bekommen habe. Einerseits bin ich traurig, dass diese wahnsinnig tolle Buchreihe nun schon zu Ende ist, obwohl ich sie gerade erst für mich entdeckt habe. Andererseits bin ich auch total glücklich, dass ich sie überhaupt entdeckt habe und dass Laura Kneidl diese berührende Geschichte von Luca und Sage mit uns geteilt hat.


Darum geht's
Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Schlussendlich habe ich mich über jedes einzelne neue Buch gefreut und möchte an die Schenker bzw. Verlage noch einmal mein Dankeschön richten (auch wenn die Personen es wahrscheinlich eh nie lesen werden): Vielen Dank!
Wie viele Neuzugänge hattet ihr denn im Januar? Ich persönlich war ja ganz schön geschockt, dass es bei mir zehn sind, als ich für diesen Blogbeitrag gezählt habe... Aber gut, mein SUB freut sich.
Alles Liebe,
Claudia💙